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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 14.07.11 , gültig bis Mi. 20.07.11

Idiot Hill Festival" - das individuelle Fest in Pfinztal

An drei Tagen geht es zum dritten Mal richtig ab

Das Fest in Karlsruhe ist Kult, seine Anziehungskraft und seine räumlichen Dimensionen sind enorm. Einige Nummern kleiner und noch jung dazu ist das Idiot-Hill-Festival, das in Pfinztal zum dritten Mal veranstaltet wurde. Mit der Fächerstadt in einen Wettbewerb zu treten, daran verschwendet man keine Gedanken. Dennoch hat das dreitägige Event, bezeichnet als das 'individuelle Fest in Pfinztal' auf dem Gelände des Pfinztaler Bildungszentrums, das gestern zu Ende ging, sehr viel Resonanz gefunden. Seine Organisation liegt allein in Händen der zahlreichen Schülern des Ludwig-Marum-Gymnasiums Pfinztal, der Schülermitverwaltung (SMV), Pädagogen und Firmen, die das erforderliche Material für die Bühne, die Technik und Sonstiges zur Verfügung stellen. Trotzdem verursacht das 'Idiot-Hill-Festival', noch ehe ein Ton erklungen ist, dem Veranstalter Kosten von rund 3.000 Euro und die müssen, bei freiem Eintritt, eingespielt werden. Ob es gelungen ist, steht noch offen. Kassensturz ist noch nicht gemacht. Trotzdem, durchgehend gutes und trockenes Wetter lässt auf eine kleine schwarze Zahl im Festival-Topf hoffen. Damit einher ginge auch ein wichtiger Motivationsschub zum Weitermachen. Bereits vier Tage zuvor begann der Aufbau. Nochmals vergrößert wurde die Show-Bühne, um 90 Grad versetzt und direkt an das Schulgebäude angedockt. Die Farbe grün dominierte das Festival und statt auf Brettern standen die Programmgestalter auf Kunstrasen im Rampenlicht. Man habe noch mal kräftig draufgepackt, erklären Tobias Reichenbacher und Jan Scheurenbrand, die maßgeblichen Köpfe bei den Schülern. Nimmt man den Auftaktabend, dazu das Bandfestival tags darauf, gaben sich ein Dutzend Formationen aus ganz Baden-Württemberg ein Stelldichein. Deren Besetzung reichte vom Solisten bis zum Quintett. Bislang hatte sich die Herkunft der kleineren Zahl an Bands auf die Region beschränkt. Die Liste derer, die auftraten, ließ Kenner mit der Zunge schnalzen: 'Guys for you' (Pop Rock), 'Sea Time' (Akustik), Sebastian Niklaus (Singer, Songwriter), 'Break of Dawn' (Rock), 'Triple effect' (Funk, Pop), 'Paradise June' (Indi, Rock), 'The PuddNheads' (Indi, Britpop), 'Damnasty' (Rock, Punk), 'A5 Richtung Wir' (Indi, Pop) und 'Split' (Cali-fornia Punk). Eine bemerkenswerte Bereicherung gelang dem Literatur- und Theaterkurs des Ludwig-Marum-Gymnasiums, das in der Regie von Ulrich Sodtke das nicht ganz ernst gemeinte Szenenspiel 'Was vermag Satire?' vortrug. Fester Bestandteil beim Festival ist ein Streetballturnier auf dem 'Roten Platz', wo 16 Teams in zwei Altersklassen um viele Körbe wetteiferten. Darunter auch zwei Mannschaften mit derzeit am LMG weilenden Austauschschülern aus den USA. Auch hier, so das Fazit des federführend beim 'Idiot-Hill-Festival' mitwirkenden Pädagogen-Trios mit Silke Gerdau, Nils Laßmann und Andrea Mager, standen Freude und Spaß obenan. Für die Feuerwehr aus Berghausen als Brandsicherheitswache und die Sanitätsbereitschaft des DRK Berghausen brachte das Festival keinerlei Vorkommnisse. Gleiches galt auch für den Polizeiposten Pfinztal als aufmerksamen Beobachter der kunterbunten Szenerie rund um einen stetig von den Besuchern regelrecht belagerten und vollbesetzten Idioten-Hügel. Für den guten Schluss sorgte die Nummer 17 der 'Jazz-Matinee' mit Musik und Open-Air-Frühstück. Für die guten Töne sorgten dabei das Duo Aleksandra Manic (Geige) und Jovana Nikolic (Piano) mit klassischer Musik, für Jazz und Reggae zuständig war das Trio Adrian Naas, Leo Perrigo und Lukas Luft, während 'Hinz ohne Kunz-Quartett' die Sparte Jazz und Funk bediente. Ein erstes Resümee zog der Ausschuss der Schülermitverwaltung (SMV). Deren Tenor 'Die drei Tage waren ein Erfolg. Es hat sich gelohnt das Festival weiter wachsen zu lassen. Beim Blick voraus sei man gespannt und voller neuer Ideen.'

Text und Foto: Emil Ehrler





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