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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 09.06.11 , gültig bis Mi. 15.06.11

Kirschenversteigerung in Wöschbach

Von den 113 Bäumen sind noch mehrere zu haben

Eine Kirschenanlage gibt es in Wöschbach seit vielen Jahren. Angelegt wurde sie von der ehemaligen Gemeinde Wöschbach. An einem der Eckpunkte des Areals, am Weg nach Königsbach, steht ein Wegkreuz aus dem Jahr 1791 und gibt der 'Kirschplantage' ein historisches Erkennungsmal. Jedes Jahr zur Reifezeit steht die Kirschenversteigerung auf dem Programm. Der Fachbereich Umwelt und Garten der Gemeinde Pfinztal ist in Zusammenarbeit mit der Ortsverwaltung Wöschbach hierfür verantwortlich. Es gilt, den Ertrag von 113 Kirschbäumen an interessierte Kirschpflücker zu bringen. Die Wöschbacher Kirschenanlage wartet mit einer beachtlichen Vielfalt von frühen, mittleren und späten Sorten auf. Es sind ausschließlich Süßkirschen in unterschiedlichen Arten der veredelten Formen von Herz- und Knorpelkirschen. Ob hellrot, gelbrot, dunkelbraun, dunkelbraunrot oder schwarzbraun, lecker anzusehen sind die reifen Früchte allemal. Die sommerlichen Temperaturen der letzten Wochen haben den Reifeprozess immens beschleunigt, sagte Thomas Seeger. Der Feldhüter der Gemeinde Pfinztal steht bei der Versteigerung nicht nur Rede und Antwort, sondern er ist zugleich auch Auktionator. Assistiert wird ihm dabei von Ortsvorsteher Otmar Bittner. Die Zahl der interessierten Selbstpflücker ist überschaubar. Zuvor hatte Thomas Seeger jeden Baumstamm mit einer Zahl gekennzeichnet und die Anlage bis 113 durchnummeriert. Dadurch wird dokumentiert, wer welchen Baum oder auch mehrere ersteigert. Das Mindestgebot liegt bei fünf Euro und nicht selten gibt es auch Mengenrabatt. Der Fruchtbehang ist in diesem Jahr ausnahmslos sehr gut. Das sind alles unbehandelte Früchte, sagte Seeger, der damit deutlich machte, dass keinerlei Spritzmittel verwendet wurden. Ende der zweiten Maihälfte beginnen in der Regel die sieben „Kirschenwochen“. Und wer noch etwas zum Fruchtfleisch wissen wollte, der erfuhr, dass Herzkirschen weicher und somit deren Schale platzfester ist, als das der Knorpelkirschen. Und schließlich informierte Thomas Seeger auch darüber, dass der Kirschbaum eine zu den Rosengewächsen gehörende sortenreiche Steinobstart ist. Zahlreiche Kirschbäume können zum Selbstpflücken noch erworben werden. Interessierte wenden sich an den Fachbereich Umwelt und Garten, Telefon 07240 62-401 oder an die Ortsverwaltung Wöschbach, Telefon 07240 8041.

Text und Foto: Emil Ehrler





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