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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 01.06.11 , gültig bis Mi. 08.06.11

Pfinztal 2030 - Stegreif "Eins hoch vier" soll Aufschlüsse geben

Dreitägiger Kompaktworkshop des KIT Karlsruhe als 'Zukunftslabor Pfinztal'

Drei Tage lang war der Selmnitzsaal in der neuen Ortsmitte in Berghausen ein Großraum-Entwurfsstudio. Es galt die Vision 'Pfinztal 2030 - Entscheidungshilfen für zukünftige räumliche Entwicklungen' zu Papier zu bringen. Aufgefordert dazu waren 35 Studenten der Fakultät für Architektur am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Deren Ergebnisse zum Stegreif 'Eins hoch vier' wurden am Ende bei einer öffentlichen Präsentation vorgestellt. Über diese Veranstaltung, die nach Redaktionsschluss stattfand, wird gesondert berichtet. Über das umfangreiche Geschehen bis zum Vorliegen der Ergebnisse soll dieser Bericht Aufschluss geben.

Mit 'Zukunftslabor Pfinztal' hatte man den Kompaktworkshop vor Ort überschrieben. Für die Vorbereitung verantwortlich war das Institut Entwerfen von Stadt und Landschaft - Fachgebiet Stadtquartiersplanung. Als Leiter fungierte Prof. Dipl.-Ing. Markus Neppl, dem als wissenschaftliche Mitarbeiter Martin Berchtold, Philipp Krass und Fabian Müller zu Seite standen. Die Studenten haben alle bereits ihr Vordiplom in der Tasche, befinden sich im Hauptstudium und kommen aus Deutschland und verschiedenen anderen Ländern. Deren Beteiligung an 'Pfinztal 2030' wurde als sehr gut bewertet, wohl deshalb, weil es ein interessantes Themenfeld ist und die Studierenden erste Erfahrungen dieser Art sammeln können.

Bei der Gemeinde Pfinztal ist seit 1996 eine Kommunalentwicklungsplanung vorhanden, informierte Bürgermeister Heinz E. Roser. Auch stellte er die Gemeinde Pfinztal im Fokus von wunderschöner Natur und dem Übel des Straßenverkehrs vor. Gemeindebaumeister Günter Knobloch gab im Zuge der Aufgabenvorstellung erste theoretische Einblicke in die vier Ortsteile. Knackpunkte und Problemzonen zeigten die Ortsteilpaten Axel Arheidt, Elisabeth Ehrler und Johannes Röckel in Berghausen, Barbara Schaier und Thomas Gegenheimer in Kleinsteinbach, Tilo Reeb in Söllingen sowie Otmar Bittner und Dagmar Elsenbusch in Wöschbach bei Exkursionen zu Fuß oder mit dem Fahrrad auf. Wenig Zeit für einen kleinen Entwurf, basierend auf neutralen Analysen, die zu Ideen reifen, das beinhaltet ein sogenannter Stegreif. Die Studenten jedenfalls waren mit großem Eifer bei der Sache. Im Gegensatz zu den virtuellen Projekten, die den studentischen Alltag an der Fakultät bestimmen, ist 'Pfinztal 2030' sehr praxisbezogen und ein Vorhaben mit realistischen Projekten. Zudem ist beabsichtigt, mit Kreativität kleine Dinge anzustoßen, die der zukünftigen räumlichen Entwicklung der Gemeinde Pfinztal förderlich sind.

Text: Emil Ehrler
Foto: Gemeinde





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