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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 28.04.11 , gültig bis Mi. 04.05.11

Dorf-Putz-Aktion in Wöschbach!

'Wer mitsammelt wirft nichts mehr weg'

Wöschbach und Karlsruhe unterscheidet maßgeblich die Größe. In der Fächerstadt praktiziert man derzeit 'Dreck-Weg-Wochen', im Pfinztaler Ortsteil beschränkt man sich auf eine 'Dorf-Putz-Aktion'. Initiator ist der Obst-, Wein- und Gartenbauverein (OWGV), den dabei die Ortsverwaltung unterstützte. Zum vierten Mal hat die Aktion jetzt stattgefunden. Der Beitrag zur Sauberhaltung der Wöschbacher Fluren und auch der unmittelbar angrenzenden Flächen benachbarter Orte hat Bewohner aktiviert. Jedoch nicht in dem erhofften Maß. Die sind zwischen sechs Jahren und Ü-60 alt. OWGV-Vereinsvize Albert Kraft hat die drei Sammelrouten geplant. Die Ortsputzete ist nach Meinung von Ortsvorsteher Otmar Bittner zugleich ein wichtiger Teil der Aktion 'Dorfverschönerung'. Vorab bereits hatte Bittner, der ebenfalls zur Helferschar zählte, seiner Hoffnung mit 'Wer mitsammelt wirft selber nichts mehr weg' Ausdruck verliehen. Letztmals hatte man vor zwei Jahren geputzt, die erste Aktion fand 2004 statt. Kurz war der Willkommensgruß vor dem Rathaus, bevor Müllsäcke und Greifzangen verteilt wurden. Gabeln und Handschuhe, selbst Besen gehörten zur weiteren Ausrüstung. Auf Anhängern an Autos und Traktor soll der Unrat seinen Platz finden. Die Mehrzahl der Sammler sind zum wiederholten Mal mit dabei. Nach dreistündiger Arbeit ist die Gesamtmenge an Müll überschaubar. Daran ist abzulesen, so Otmar Bittner, dass man in der Bevölkerung bewusster und sensibler beim achtlosen Wegwerfen von Dingen jeglicher Art geworden ist. Diese Entwicklung ist erfreulich, resümierte Albert Kraft, und dankt Kommune und Ortsverwaltung. Die hat nicht nur einen Müllcontainer bereitgestellt, sondern gewährte den Helfern nach getaner Arbeit auch ein Vesper. Die nächste Ortsputzete wird in zwei Jahren stattfinden. Bis dahin, und das zählt Koordinator Albert Kraft zu seinen vordringlichsten Aufgaben, will er versuchen, gerade Schüler, Jugendliche und junge Leute zum Mitmachen zu gewinnen. Diese Generation war nämlich dieses Mal eher mager vertreten und das soll möglichst geändert werden. Denn, so der Tenor: Ein sauberes Wöschbach dürfte auch in deren Interesse liegen.

Text und Foto: Emil Ehrler





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