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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 28.04.11 , gültig bis Mi. 04.05.11

„Baum des Jahres“ Elsbeere in Pfinztal gepflanzt

Im Vorfeld des Tag des Baumes am 25. April pflanzten Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Heinz E. Roser auf Pfinztaler Gemarkung im Staatswald Rittnert den „Baum des Jahres“, eine Elsbeere. Seit 1952 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland den „Tag des Baumes“, der auf eine amerikanische Tradition aus dem Jahr 1872 und eine Empfehlung der Vereinten Nationen zurückgeht. In Deutschland wird dieser Tag seit 1989 zudem jeweils einem bestimmten „Baum des Jahres“ gewidmet.

'Es ist gute Tradition, zum internationalen Tag des Baumes auf den jeweiligen Baum des Jahres aufmerksam zu machen' sagte Landrat Dr. Christoph Schnaudigel bei der Pflanzaktion, mit der der Bevölkerung der ökologische, wirtschaftliche und ästhetische Wert des Waldes bewusst gemacht werden soll. Seit 1952 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland den „Tag des Baumes“, der auf eine amerikanische Tradition aus dem Jahr 1872 und eine Empfehlung der Vereinten Nationen zurückgeht. In Deutschland wird dieser Tag seit 1989 zudem jeweils einem bestimmten „Baum des Jahres“ gewidmet. Nach Stieleiche, Rotbuche, Sommerlinde, Bergulme, Speierling, Eibe, Spitzahorn, Hainbuche, Eberesche, Wildbirne, Silberweide, Sandbirke, Esche, Wachholder, Schwarzerle, Weißtanne, Rosskastanie, Schwarzpappel, Wald-Kiefer, Walnuss, Berg-Ahorn und Vogelkirsche folgt 2011 die Elsbeere. „Damit steht diesmal eine eher unbekannte Laubbaumart im Rampenlicht“, sagte der Leiter Forstamtes im Landratsamt Karlsruhe Dr. Bernhard Peichl. Sie kommt in hiesigen Wäldern vor, ist aber relativ selten. Ihr edles Holz ist begehrt, ebenso wie ihre Früchte, mit denen man hochwertige Delikatessen wie z.B. edle Brände oder Marmeladen herstellen kann. Gepflanzt wurde sie am Schnittpunkt der Waldwege „Söllingen – Thomashof“ und „Kleinsteinbach – Rittnerthof“, zwei wichtigen Erholungsachsen. „Damit werden die Spaziergänger animiert, sich verstärkt die Natur anzuschauen“, sagte Bürgermeister Heinz E. Roser, der gleichzeitig auf den Waldreichtum Pfinztals hinwies. Die Gemeinde profitiere dadurch mehrfach: durch die Erholungsfunktion, den Erlös aus dem Holzverkauf und auch im Bereich der regenerative Energien. 70 % des Energiebedarfs der öffentlichen Gebäude wie z.B. Rathäuser und Schulen wird durch nachwachsende Rohstoffe wie z.B. Holzhackschnitzel gedeckt. In diesem Jahr stehen die Wälder aber sogar weltweit im Fokus. Die Vereinten Nationen hatten das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder ausgerufen. Dadurch soll der vielfältige Nutzen, den die Menschen aus den Wäldern ziehen, aber auch die damit verbundene Verantwortung für deren Schutz rund um den Globus ins Blickfeld gerückt werden. Ein Überblick über alle Termine bietet ein Flyer, der auch von der Homepage des Landratsamtes unter dem oberen Navigationspunkt „Aktuelles“ heruntergeladen werden kann.

Foto: Gemeinde





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