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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 31.03.11 , gültig bis Mi. 06.04.11

Jahresdienstversammlung Freiwillige Feuerwehr Pfinztal

127 Einsätze in 2010 bewältigt - Feuerwehr arbeitet mit der Gemeinde eng zusammen

Bewährt hat sich wieder einmal die Freiwillige Feuerwehr Pfinztal bei ihrer Arbeit mit Einsätzen und Übungen im vergangenen Jahr. Viel beigetragen dazu hat die noch enger gewordene Zusammenarbeit der Hilfsorganisation mit den politischen Gremien sowie der Gemeindeverwaltung. Der bis dato erstmals durchgeführte intensive Austausch zwischen Feuerwehr, Mandatsträgern und Rathausspitze wird 2011 fortgesetzt, sagte Pfinztalkommandant Frank Bauer bei der Jahresdienstversammlung. Termin hierfür ist der 17. Mai mit einem Informationstag zum Thema 'Kommunale Notfallplanung'.
'Das Feuerwehrgeschäft wird schwieriger, die Anforderungen mehr, der Leistungsumfang größer und damit der Bereich Ausbildung umfangreicher', informierte Klaus Breitinger die Pfinztaler Floriansjünger. Der Leiter des Feuerwehr-Unterkreises Pfinztal-Walzbachtal attestierte ebenso wie Ulrich Koukola, der Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, und Eckhard Harms, Vize im Feuerwehrverband des Landkreises Karlsruhe, der Feuerwehr Pfinztal, über eine homogene Einsatzmannschaft sowie eine gute Nachwuchsarbeit zu verfügen.  Die Zahlen dazu lieferten die Berichte von Kassier Timo Spitz, Schriftführer Sören Kuglstatter und Jugendfeuerwehrwart Sascha Beckmann. Neben 142 Aktiven, darunter 15 Frauen, hat man eine 40-köpfige Altersmannschaft sowie 51 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr, darunter 9 Mädchen.
Im Dienstjahr 2010 summierten sich 97 Ereignisse zu 127 Einsätzen, davon 18 Brände und 36 technische Hilfeleistungen, mit einer Gesamtdauer von 253 Stunden. Zur Abarbeitung waren hierfür, so weist die Statistik aus, die Einsatzkräfte 1.313 Stunden im Einsatz.

Bürgermeister Heinz E. Roser zeigte anhand von konkreten Beispielen (Verkehrsunfall, Kernkraftwerk Fukushima) auf, zu welchen außergewöhnlichen Einsätzen die Feuerwehren immer wieder gerufen werden. Als Dienstherr der Feuerwehr sei es beruhigend zu wissen, dass die Wehren über Routine und Sachverstand verfügen und sicher vielfältige und oftmals brenzlige Situationen und Aufgaben lösen. Er bedankte sich im Namen der Gemeinde für die geleistete Arbeit und wünschte eine jederzeit unfallfreie Rückkehr in die Feuerwehrhäuser. Die Feuerwehr ist nach seinen Worten ein wesentlicher Bestandteil des Sicherheitskonzepts der Gemeinde. Genau aus diesem Grund investiere die Gemeinde Jahr für Jahr immense Summen in die technische Ausstattung der Feuerwehr. Er zog ein kurzes Resümee seiner inzwischen 15-jährigen Amtszeit und machte deutlich, dass in dieser Zeit die Kommune 7 Millionen Euro in die Feuerwehr investiert hat, was einem Jahresdurchschnitt von rd. 470.000 Euro entspricht. Positiv stimme ihn, dass sich in den letzten fünf Jahren die Zahl der Feuerwehraktiven um rund elf Prozent auf nunmehr 142 vergrößert hat. Dieser Zuwachs resultiert maßgeblich aus dem Übertritt von Nachwuchskräften in die Abteilungswehren. Die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr bedürfe allerdings neuer Ideen, um weiterhin ein attraktives Angebot für junge Pfinztaler zu sein.

Kommandant Frank Bauer pflichtete ihm bei und hob hervor, dass eine Verbesserung der Atemschutzausbildung für 2011 vorgesehen ist. Die Überarbeitung der Feuerwehrsatzung nimmt ein Projektteam in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bürgerservice und Soziales der Gemeinde in Angriff. Eine Pfinztal-Gesamtübung findet am 15. April im Gewerbegebiet 'Hochwiesen' statt. Die Gesamtübung der Jugendfeuerwehr ist für den 6. August terminiert.





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