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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 27.01.11 , gültig bis Mi. 02.02.11

In Pfinztal fand der 20. Neujahrsempfang viel Echo

Wichtige Aufgaben und Zuversicht kennzeichnen das Jahr 2011

Bürgermeister Heinz E. Roser freut sich jedes Jahr auf den Empfang des Gewerbevereins Pfinztal, der immer eine gute Gelegenheit für einen interessanten Austausch biete. Zuversicht ist der Begleiter ins Jahr 2011 in Pfinztal. Darauf lässt die Stimmung beim Neujahrsempfang, dem mittlerweile 20. seiner Art, schließen, zu dessen musikalischer Gestaltung der Harmonikaring Berghausen beitrug. Vor dem Gewerbeverein Pfinztal, der den Empfang wie immer ausrichtete, liegen einige wichtige Aufgaben, so der Vorsitzende Steffen Hauswirth bei der Begrüßung. Vorsitzender Steffen Hauswirth hob darauf ab, dass insbesondere das Gewerbe in den Orten, namentlich die Unternehmen, die die Grundversorgung der Bevölkerung übernehmen, unverzichtbar sind. Die Gemeinde brauche nach wie vor, auch wenn sich die Situation durch Einkaufszentren und größere Verbrauchermärkte verändere, belebte Ortskerne mit Geschäften, die die Einwohner zu Fuß erreichen. Attraktivere Ortskerne und Einkaufsmöglichkeiten im Ort zu erhalten und zu schaffen einschließlich einer größeren Zahl innerörtlicher Parkmöglichkeiten seien die Themen, denen sich der Gewerbeverein Pfinztal in diesem Jahr besonders intensiv widmen will, so Hauswirth. Dazu brauche es die Zusammenarbeit von Gewerbeverein, Gemeindeverwaltung und Gemeinderat. Der Pfinztaler Geschenkgutschein, mit dem der Gewerbeverein Kaufkraft im Ort halten will, sei gut angenommen worden. Seit November vorigen Jahres wurden Gutscheine im Wert von über 20.000 Euro gezeichnet, die Hälfte davon wurde bisher eingelöst. Die Gespräche um die Ansiedlung neuer Einkaufsmärkte, in die der Gewerbeverein seit dem vorigen Jahr einbezogen ist, werden weiter geführt, um eine gute Lösung zu erreichen, versicherte Bürgermeister Heinz E. Roser. Er freue sich jedes Jahr auf diesen Empfang, der eine gute Gelegenheit für einen interessanten Austausch biete. Schneller als erwartet habe sich die Wirtschaft erholt. In Pfinztal sei dies spürbar geworden, indem die Arbeitslosenzahl in der Gemeinde um ein Drittel sank (Januar 389, Dezember 261), sagte Roser. Dennoch könne die Krise für die Kommunen noch nicht abgehakt werden, meinte er. Bei den Kommunen gehe das nicht so schnell, die Verzögerung betrage zwei Jahre. Für wichtig hielt er die Änderung der Finanzausstattung der Kommunen durch Bund und vor allem das Land. Vor allem dann, wenn den Kommunen Aufgaben übertragen werden, die finanzielle Belastungen darstellen. Darin liege ein großes Problem begründet. Viele Aufgaben, die in die Zukunft wirken, müssten derzeit über Kredite finanziert werden, weil die Lasten nicht fair verteilt seien. „Wir machen nicht gerne Schulden, um Wichtiges zu finanzieren“, sagte der Bürgermeister. Gleichwohl habe die Gemeinde auf vielen Feldern investiert: Wärmeversorgung über regenerative Energien, Stromgewinnung durch Wasserkraft, Sanierung Hallenbad, Schulsozialarbeit, energietechnische Sanierung öffentlicher Gebäude - alles nachhaltige Investitionen. Viel Beachtung fand Gastredner Dirk Solte, promovierter Wirtschaftsingenieur und stellvertretender Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) in Ulm, der zum Thema 'Den gordischen Knoten mit der Quadratur des Kreises lösen - Ein ökosozialer Pakt für Europa' referierte.

Fotos: Fotografic





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