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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 27.02.19 , gültig bis Mi. 06.03.19

In Kleinsteinbachs Bockstalstraße: Jetzt verminderte Geschwindigkeit rund um die Uhr

Nur frohe, zufriedene Gesichter in Kleinsteinbach an der Ortseinfahrt der L 563 (Bockstalstraße) aus Richtung Karlsbad/Stupferich: Anlass war die Anbringung von Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern durch die Straßenbaubehörde des Landratsamtes auf Höhe der beginnenden Bebauung „Hinter Tal“. „30“ – Lärmschutz gilt jetzt im gesamten Bereich der Bockstalstraße ganztägig vom Kreisel in der Ortsmitte bis zum Ortsrand. „Von einem großen Bahnhof“, der die Bedeutung für den Ort anzeige, sprach erster Landesbeamter Knut Bühler, der mit Rüdiger Decker vom Amt für Straßenverkehr, Bürgermeisterin Nicola Bodner, Johannes Röckel von der Gemeindeverwaltung, Ortsvorsteherin Barbara Schaier und Reiner Kunzmann sowie Dagmar Elsenbusch vom Gemeinderat erschienen war. Bühler erinnerte daran, dass im Rahmen der Lärmaktionsplanung seit 2015 lediglich in der Nachtzeit und dazu nur in Teilabschnitten eine Reduzierung auf Tempo 30 angeordnet worden war. Die Gemeinde habe jedoch ihre Hausaufgaben gemacht und durch aktuelle Zählungen eine Verkehrszunahme belegt, die eine Überschreitung der Lärmrichtwerte bei Tag als auch bei Nacht nachwiesen. Mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Karlsruhe habe das Landratsamt der neuen Entwicklung Rechnung tragen und die durchgängige Begrenzung anordnen können. Pfinztal sei damit die erste Gemeinde im Landkreis, die von der neuen Rechtslage und Novellierung profitiere. Durch die eindeutige Regulierung gebe es auch eine größere Rechtssicherheit, und auch Radfahrer wie Fußgänger könnten in puncto Verkehrssicherheit von der Temporeduzierung profitieren. Bürgermeisterin Bodner wie Ortsvorsteherin Schaier stellten fest: „Wir freuen uns einfach, dass den Anträgen der Gemeindeverwaltung, des Gemeinde- und Ortschaftsrats jetzt recht schnell stattgegeben wurde“. Sie versprechen sich weniger Lärm für die Anwohner. In Sachen Erneuerung des ramponierten Straßenbelages wolle man „am Ball bleiben“, kündigte B. Schaier an. Auf dem Belag soll, so Rüdiger Decker, die bisherige Markierung „50“ durch „30“ ersetzt werden. Er teilte auch mit, dass man für die Überwachung den Verkehrsteilnehmern eine Übergangsphase von drei, vier Wochen einräume. Die konsequente Einhaltung des Limits stehe und falle mit einer zuverlässigen Überwachung, war sich die Runde einig.

Text: Karl-Heinz Wenz





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