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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 19.12.18 , :00 Uhr , gültig bis Mi. 09.01.19

Weihnachts- und Neujahrsgruß 2018/2019 vom Landrat des Landkreises Karlsruhe Dr. Christoph Schnaudigel

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises Karlsruhe,

eine gute Infrastruktur im Hinblick auf Gesundheitsversorgung, Bildung, Verwaltung und Verkehr trägt zu einer hohen Lebensqualität bei und ist entscheidender Standortfaktor. Deshalb wendet der Kreis hierfür erhebliche Beträge auf: Allein 150 Millionen Euro fließen in einem Zeitraum von fünf Jahren in unsere beiden Kliniken in Bruchsal und Bretten. 21 Millionen Euro kostet der erste Neubauabschnitt des Beruflichen Bildungszentrums Ettlingen, jährlich drei Millionen Euro wenden wir für unser Kreisstraßennetz auf und auf fast 30 Millionen Euro beläuft sich unser kommunaler jährlicher Beitrag für den öffentlichen Personennahverkehr. Mit dem in die Jahre gekommenen Landratsamtsgebäude steht eine weitere Großinvestition in der Größenordnung von 100 Millionen Euro am Horizont, die der Kreistag mit seinem Beschluss im November grundsätzlich auf den Weg gebracht hat.

Ein Zukunftsthema schlechthin ist die Digitalisierung. Über 15 Millionen EUR Fördergelder des Landes Baden-Württemberg sind bereits in den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur geflossen, tausende Haushalte und Unternehmen partizipieren schon von schnellen Datenleitungen. Digitalisierung bedeutet aber weitaus mehr und umfasst auch die Automatisierung und Optimierung von Verwaltungsvorgängen Unser Ziel muss es sein, möglichst viele Dienstleistungen von zu Hause aus abrufbar zu machen.

Näher kommen wir auch unserem selbst gesteckten und nicht minder ehrgeizigen Ziel, bis zum Jahr 2050 eine CO²-freie Energiegewinnung zu erreichen. Motor hierfür ist die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe, die auf ihr 10-jähriges Jubiläum zurückblickte und bereits 29 Quartierskonzepte umgesetzt und Elektromobilitätsangebote auf den Weg gebracht hat. Hunderte Schulklassen und eine Vielzahl von Kommunen, Bürgerinnen und Bürger wurden gleichzeitig über klimaschützende Maßnahmen informiert und sensibilisiert. 18 Millionen Euro sind an Fördergelder hier her geflossen, die Zahl der damit ausgelösten Investitionen liegt um ein Vielfaches höher, was nebenbei belegt, dass Klimaschutz durchaus auch einen wirtschaftlichen Impuls geben kann.

Rückbaue haben wir dagegen im Bereich der Flüchtlingsunterkünfte: In dem Maß, wie wir Plätze schaffen mussten, lösen wir momentan unsere Kapazitäten wieder auf. Im Vordergrund steht jetzt die Integration der Menschen, die bei uns bleiben, eine Aufgabe, der wir uns gemeinsam mit den Städten und Gemeinden und den vielen Ehrenamtlichen vor Ort stellen.

Neuerungen wird es im Bereich des Biomülls geben, den wir auf Geheiß des Umweltministeriums Baden-Württemberg künftig getrennt einsammeln müssen. Der Kreistag arbeitet bereits an einer praktikablen Lösung, die allerdings nicht zum Nulltarif zu haben sein wird.

Mein Wunsch für das kommende Jahr ist einmal mehr, dass sich viele Menschen bürgerschaftlich engagieren. Bereiche, in denen man sich aktiv einbringen kann gibt es sehr viele: In der Kommunalpolitik oder im kirchlichen Bereich, bei den Freiwilligen Feuerwehren, den Hilfs- und Rettungsdiensten, in Vereinen, Verbänden, Institutionen, Organisationen und Initiativen, aber auch im privaten Bereich, zum Beispiel bei der Betreuung von Kranken und Behinderten oder der Hospizbewegung. Allen, die hier bereits heute einen Beitrag leisten, möchte ich ganz herzlich danken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine friedvolle und besinnliche Weihnachtszeit, frohe Festtage und ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2019.


Dr. Christoph Schnaudigel
Landrat





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