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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 14.11.18 , gültig bis Mi. 21.11.18

Bürgerhaus

Terminverschiebung: 28.11.: 19.00 Uhr Dr. Britta Rabold referiert über „Von den Römern zu den Merowingern

Archäologische Ausgrabungen in Söllingen“

Berichtet wird über die Ausgrabungsergebnisse im Areal des künftigen Neubaugebietes „Heilbrunn – Engelfeld“ im Ortsteil Söllingen. Dem Landesamt für Denkmalpflege war es seit Langem bekannt, dass es in beiden Gewannen archäologische Fundstellen gibt. Römische Siedlungsreste wurden im Rahmen der Ausgrabungen tatsächlich im Gewann „Heilbrunn“ gefunden, während es im Gewann „Engelfeld“ Gräber aus der Merowingerzeit waren. Bei den Ausgrabungen sind zwei Gebäude eines römischen Landguts (villa rustica) zu Tage gebracht worden. Im Gewann „Engelfeld“ konnten 100 Bestattungen aus der Merowingerzeit freigelegt werden. Dr. Britta Rabold ist Gebietskonservatorin und Fachbereichsleiterin der archäologischen Denkmalpflege beim Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Eintritt frei. Anmeldung ist erforderlich unter Tel. 07240 62-141 oder 62-110 (begrenzte Teilnehmerzahl). Terminänderung!

 

07.12.: 19.30 Uhr Peter Vollmer mit „Er hat die Hosen an – sie sagt ihm welche“

 

Peter Vollmer leistet Lebenshilfe. Für den Mann. Der wird nämlich schon bald auf der Liste der bedrohten Arten stehen. Weil er für nichts mehr wirklich gebraucht wird. Sein Auto fährt demnächst alleine los. Und er selbst findet ohne technische Hilfsmittel nicht einmal mehr den Weg zum Kühlschrank. Wer es dennoch schaffen will, als Vater, Verdiener und Versteher für Frau und Kinder unentbehrlich zu bleiben, muss bereit sein, zu kochen (mit dem Thermomix), gesund zu leben (etwa einmal die Woche) und sich strikt an die verordnete Trennkost zu halten (erst die Fritten, dann die Wurst). Höchste Zeit also, dass die Männer sich erheben und allen klar machen: Auch Gatten können Götter sein!

Eintritt 14 Euro

 

Januar/Februar 2019: Kindergärten früher und heute – Ausstellung des Heimatvereins Pfinztal in Zusammenarbeit mit der Gemeinde.

 

01.02.: 19.30 Uhr Thomas Schreckenberger mit Hirn für alle

 

Oft hört man Sätze wie „Hätte ich nur mehr Geld!“ oder „Wäre ich nur schöner!“, aber kaum jemand wünscht sich „Ich wäre gern schlauer!“ Mein Haus! Mein Auto! Mein Boot! Das sind die Prioritäten unserer Zeit, aber wo bleibt der Traum vom Eigenhirn? Doch warum auch? Für viele Menschen ist das eigene Gehirn längst so überflüssig geworden wie das Grundgesetz für die CSU. Unser Denken haben wir outgesourct und lassen es von Fake News, von Populisten oder tausend Apps auf dem Smartphone erledigen. Nicht nur unsere Autos, auch unsere Hirne scheinen über eine Abschaltautomatik zu verfügen. Und gibt es nicht genug ermutigende Beispiele aus Wirtschaft und Politik, die zeigen, dass überdurchschnittliche Intelligenz auf dem Weg an die Spitze eher hinderlich sein kann? Oder wie sonst lässt sich erklären, dass Insassen einer geschlossenen Abteilung im Vergleich zum amerikanischen Präsidenten erschreckend normal wirken? Und auch im Land von Kant und Hegel fällt den meisten Menschen beim Begriff Aufklärung höchstens noch Dr. Sommer von der Bravo ein. Dabei wäre es höchste Zeit, eine neue Ära der Vernunft einzuläuten. „Hirn für alle“ ist ein Rundumschlag durch Politik und Gesellschaft – ein  Abend für jeden, der gern selber denkt oder es einfach mal wieder ausprobieren möchte. Aber Vorsicht: Denken ist wie Sex! Wenn man mal damit anfängt, möchte man es immer wieder tun. (Der Vorteil ist: Man kann es jederzeit und überall tun und muss davor niemanden zum Essen einladen.) Achtung: Dieses Programm kann Spuren von Wissen enthalten!

Eintritt 14 Euro

 

Vortragsveranstaltung am 20. November 2018, 15:00 Uhr

(In Kooperation mit dem Aktionsbündnis „Gemeinsam älter werden in Pfinztal)

Mein Kopf lässt mich manchmal im Stich – nur „Gedächtnisstörungen“ oder doch schon eine Demenz?

 

Wir alle werden im Alter vergesslicher. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihr Gedächtnis: Wann und wie lange sind Gedächtnisstörungen „normal“, ab wann müssen wir über eine beginnende Demenzerkrankung wie Alzheimer nachdenken? Was können wir tun, um eine Demenz zu vermeiden oder wenigstens hinauszuzögern?

Und falls es doch so weit ist: Was passiert, wenn man immer mehr vergisst und sich immer „seltsamer“ verhält?

Wie äußern sich Demenzerkrankungen, wer stellt die richtige Diagnose, wie verläuft eine Demenz und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was bedeutet eine Demenz für den Einzelnen, für die Familie, für die Gesellschaft? „Vogel-Strauß-Politik“ nützt hier jedenfalls nichts – wir müssen uns mit dem Thema Vergesslichkeit aktiv auseinandersetzen!

Gelegenheit dazu gibt dieser informative und anschauliche Vortrag mit Zeit für Nachfragen und Austausch.

Referentin: Sylvia Kern

Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg, Vorstandsmitglied der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Ort: Ev. Gemeindehaus in Pfinztal-Berghausen, Ortsmitte, Alte Pfarrhausgasse





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