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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 07.11.18 , gültig bis Mi. 14.11.18

Allerheiligen feiert einen Gott der solidarisch ist

Totengedenken und Gräberbesuch auf dem Wöschbacher Friedhof

Jesus Christus ist verherrlicht in seinen Heiligen, die für Gottes Wirken in unserer Welt stehen. Am Hochfest Allerheili-gen wird ihrer gedacht, tags darauf an Allerseelen gedenkt man aller Verstorbenen. In der katholischen Kirchenge-meinde Pfinztal standen dafür am Vormittag des Feiertags Eucharistiefeiern in Kleinsteinbach und Söllingen sowie eine Wort-Gottes-Feier in Berghausen. Am Nachmittag fand die Feier zum Totengedenken auf dem Friedhof in Wöschbach statt. Wegen der Umbauarbeiten an der Friedhofskapelle konnte die Traditionsveranstaltung die vergan-genen beiden Jahre nicht stattfinden. Allerheiligen auf dem Wöschbacher Friedhof war für den neuen Pfinztaler Ge-meindehirten Thomas A. Maier eine eindrückliche Premiere. Zum Ausdruck brachte er dies bei seiner Ansprache, der als wahre Begebenheit „Das Bild vom Tod“ aus dem 16. Jahrhundert zugrunde lag. Damals hatte der Bischof von Mailand auf den Vorschlag des Künstlers, einen „Sensenmann“ zu malen, mit „Lieber einen Engel mit einem goldenen Schlüssel“ geantwortet. Der Bischof begründete seine Aussage damit, dass der Tod das Tor zum wahren Leben und nicht das Ende ist. Bezugnehmend auf das gefertigte Bild zum schweren Thema „Sterben, Tod und dann?“ schlug Thomas A. Maier die Brücke zur Gegenwart und zur Friedhofskapelle in Wöschbach. Diese Aussegnungshalle, so Maier, stehe als Zeichen für die Auferstehung und verbreite mit ihrem lichtdurchfluteten Innenraum bei aller Trauer gute Stimmung. Beim Gang über den Friedhof segnete Thomas A. Maier die Gräber. Allerheiligen und Allerseelen bedeutet auch, dass die Verstorbenen niemals vergessen werden. Der musikalische Teil der Feier wurde vom Blasorchester des Musikvereins „Frohsinn“ Wöschbach gestaltet.





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