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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mo. 02.12.19 , gültig bis Mi. 04.12.19

Im Rahmen der Pfinztaler Kreativtage gab Peter Hakenjos im Bürgerhaus Tipps zur Biografiearbeit

In die Serie „Pfinztaler Kreativtage“ reihte der ehemalige Kleinsteinbacher Pädagoge Peter Hakenjos eine nachahmenswerte Idee, Biografiearbeit, ein. Seinen Vortrag im Söllinger Bürgerhaus stellte er unter die Frage „Die eigene Lebensgeschichte in einem Buch?“ Er beantwortete diese mit einem klaren „Das geht“. Hierzu gab er viele Anregungen und Vorschläge für die Umsetzung in die Realität. „Je kürzer die Zukunft wird, umso mehr kümmern wir uns um unsere Vergangenheit“, stellte Hakenjos an den Anfang. Dabei entstehe bei vielen das Gefühl, das Leben der eigenen Großeltern kaum zu kennen, und die Feststellung, dass damit ein Stück der eigenen Identität fehlt. Die meisten hätten doch ähnliche Charaktereigenschaften und Lebensabläufe wie die Vorfahren. In vielen Familien gingen Erinnerungen verloren, weil Eltern oder Großeltern sterben, bevor man sie genauer über ihr Leben befragt hat. Oder Fotos und alte Briefe, meist in Sütterlinschrift, vergilben in Schuhkartons und nicht mehr beachteten Alben, und keiner weiß mehr, sie familiär richtig und aussagekräftig zuzuordnen. „Ach, hätte ich nur mal gefragt“, stelle die Enkelgeneration häufig fest, wenn Großeltern oder Eltern nicht mehr da und in der Lage sind, Fragen zu beantworten. Hakenjos stellte einen zehn Fragen enthaltenden Katalog vor, der rechtzeitig angewandt den Blick auf die Familie und ihre Geschichte erleichtere. Mit detaillierten Angaben zur technischen Umsetzung gab der Referent noch wertvolle Hilfen zur Umsetzung des Vorhabens.

Text: Karl-Heinz Wenz





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