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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 07.11.19 , gültig bis Mi. 13.11.19

Vortrag von Günter Malisius im Bürgerhaus über „Lebensader Pfinz“

Interessiert verfolgten zahlreiche Zuhörer den Vortrag von Günther Malisius über unsere Pfinz. Dieser 60 km lange „Sumpfbach“ hat seinen Ursprung zwischen Langenalb und Ittersbach und wird von zahlreichen Zuflüssen gespeist. Nördlich des Kernkraftwerkes Philippsburg mündet er schließlich in den Rhein. In einer langen und wechselvollen Geschichte hat sich der Verlauf mehrfach verändert. So stritten viele Dörfer jahrhundertelang über das Wasser, das sie zur Wiesenwässerung, für die Fischerei, zum Flößen und zum Antrieb der zahlreichen Mühlen benötigten. Andererseits waren wegen starken Überschwemmungen fast ganzer Dörfer Hochwasserschutzmaßnahmen dringend nötig, was das Erscheinungsbild der Pfinz sicher nicht immer zum Vorteil veränderte. Daneben haben wir heute vor allem im Unterlauf ein Gewirr von Kanälen und Abzweigungen: Pfinz-Entlastungskanal, Gießbach, Pfinzspülkanal, Pfinz-Heglach, Alte Bach, Kleine Pfinz, Hirschgraben, Pfinzkorrektion, Pfinz- Saalbach- Kanal. Zeitweise führt die ursprüngliche Pfinz gar kein Wasser mehr. In den letzten Jahren begann man mit Renaturisierungsmaßnahmen, die ökologische Qualität der Pfinz zu verbessern, so dass es auch wieder viele schöne Stellen zu bewundern gibt. Hans Weiß, Vorsitzender des Heimatvereins, dankte Günter Malisius, auch namens der Gemeinde, für den sehr interessanten Vortrag.

Text: Hans Weiß





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