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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 19.06.19 , gültig bis Mi. 26.06.19

PfinziWATZ 2019 - Alle Plätze innerhalb von 45 Minuten belegt

Pfinztaler Kinderferienstadt lockt mit Abenteuern im Zauberwald

Der Bevölkerungszuwachs in deutschen Großstädten wird von Pfinziwatz, der Kinderferienstadt der Gemeinde Pfinztal, allemal übertroffen. Die Zahl der Teilnehmer der zum achten Mal angebotenen fünftägigen Aktion auf dem Gelände des Schulzentrums und des TSV Berghausen ist seit Beginn um 355 Prozent gestiegen. Ungebrochen ist die Nachfrage unter den Sechs- bis 14-Jährigen. Alle für 2019 angebotenen 220 Plätze waren innerhalb von 45 Minuten belegt. Die Kinderferienstadt könnte nicht stattfinden ohne die 80 ehrenamtlichen Betreuer (Teamer, Eltern und 14 Vereine), hilfreiche Sponsoren und der Unterstützung der Gemeinde und des TSV Berghausen, sagen die Mitorganisatoren Bernhard und Susanne Stobitzer. Das Motto „Hog-Pfinzi-Watz“ erinnert an Schloss „Hogwarts“ und Harry Potters Abenteuer in der Welt der Zauberei, eine magische Reise also mit vielen Hexen und Zauberern. Das Highlight des spannenden Konzepts ist ein Zauberdorf mit Marktplatz im Hopfenbergstadion. „Es wurde von den 48 älteren Jugendlichen unter 23 Jahren für die jüngeren gebaut und ist Ausdruck von großartigem Teamwork“, bringt es Bürgermeisterin Pia auf den Punkt. Durch den Zauberwald mit vielerlei Pflanzen in gebastelten Töpfen gelangt man dorthin. Überhaupt gibt es an den ersten beiden Tagen viel zu erkunden und in zahlreichen Workshops die Möglichkeit, zu gestalten. Teamer wie Diana, Konstantin und Niklas finden die Weiterentwicklung des Kinderferiendorfs bemerkenswert und geben dafür die Note „immer besser“. Magische Spiele und Sportarten locken ebenso wie der von Magiern bewohnte Ort Hogsmeade. Neu im Angebot ist ein Arbeitsamt und ein Raum der Wünsche. Am vergangenen Donnerstag standen 16 Ausflugsziele (z.B. TV Baden, marotte Figurentheater, Minigolf und Villa Hammerschmiede) auf dem Programm, die mit eigenen ersparten Pfinzos bezahlt wurden. An den zehn Schaltern in der zum Reisebüro umfunktionierten Julius-Hirsch-Halle war der Andrang groß, und binnen kürzester Zeit sorgte die pure Reiselust für ausgebuchte Trips zu den lokalen und regionalen Zielen.

In 22 Berufen gehen die Kinder ihrer täglichen Arbeit nach, um Pfinzos, das Pfinziwatz-Geld, zu verdienen. Das finden Ela, Fabian, Mika und Simon einfach „super cool“. Und nicht wenige der Schüler, wie Matteo, haben bei Pfinziwatz das Ziel, Teamer zu werden und dann die Jüngeren zu begleiten. Auch Inklusion von Behinderten ist in Pfinziwatz geübte Praxis. Damit alle Rädchen voller Energie laufen, sorgt das elfköpfige Küchenteam dafür, dass während des neunstündigen Tagesprogramms alle satt werden. Mit einem Stadtfest am Schlusstag lud „Hog-Pfinzi-Watz“ zu einem Tag der offenen Tür ein.

Text: Emil Ehrler





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