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Branchenverzeichnis Pfinztal

Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 12.06.19 , gültig bis Mi. 19.06.19

Energieversorger erneuert Umspannwerk in Berghausen mit Sechs-Millionen-Euro-Investition

Die Netze BW, ein Unternehmen der EnBW, hat das Umspannwerk in Berghausen komplett erneuert und dafür sechs Millionen Euro investiert. Rund 5000 Quadratmeter groß ist das Areal, das von der Bahnlinie, der Pfinz und der verlängerten Weiherstraße eingegrenzt wird und keinen Steinwurf von der kommunalen Kläranlage entfernt ist. Der Bau des Umspannwerks datiert aus den 1960er Jahren, in den 1980er Jahren waren Transformatoren ausgewechselt worden. Die Modernisierung erforderte nun eine Bauzeit von fast drei Jahren. Von einer Investition zur nachhaltigen Versorgungssicherheit in der Region sprach Netze BW-Geschäftsführer Martin Konermann und hob die Bedeutung des Umspannwerks für die Netzstabilität hervor. Die Anlage transformiert Strom von der 110000-Volt-Hochspannungsebene (110kV) auf die 20000-Volt-Mittelspannungsebene (20kV). Versorgt werden von dort Pfinztal, Walzbachtal, Weingarten sowie der Brettener Stadtteil Dürrenbüchig und der Karlsruher Stadtteil Grötzingen. Im Zuge der Modernisierung wurde ein neues Betriebsgebäude zur Aufnahme der gasisolierten Mittelspannungsschaltanlage und der für den Betrieb der Anlage notwendigen Kommunikations- und Leittechnik gebaut. Neu installiert wurde die gesamte 110kV-Freiluftschaltanlage mit zwei Trafofeldern, eine Sammelschiene und zwei Freileitungsfelder. Eine Ausbaureserve für ein weiteres Schaltfeld und einen weiteren Transformator wurde bei den Planungen berücksichtigt, blickte Konermann in die Zukunft, unterstrich ein hohes Versorgungsniveau und die gleichzeitige Vorbereitung des Stromnetzes auf die Anforderungen der Energiewende und der Elektromobilität. Bürgermeisterstellvertreter Frank Hörter machte deutlich, dass es sich bei der Modernisierung auch um einen Beitrag für den Klimaschutz handelt und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöht wird. Er erinnerte an das Jahr 2007, als am 30. August ein Kurzschluss mit starker Rauchentwicklung im Berghausener Umspannwerk zu Stromausfällen in den zu versorgenden Gemeinden geführt hatte. Weil die EnBW schnell reagiert hatte, konnte damals das Problem schnell behoben werden. Eine besondere Herausforderung während der Bauzeit war es, die gesamte neue Technik parallel zu den bestehenden Einrichtungen aufzubauen.



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