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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Do. 07.11.19 , gültig bis Mi. 13.11.19

Bürgerhaus

Freitag, 8. November, 19.30 Uhr: Antje Schumacher – „Frau Antje und die Ukulele - Best of aus 10 Jahren“

 

Die Welt ist ballaballa. Seit 10 Jahren versucht Frau Antje diese Erkenntnis zu verarbeiten. Daraus wurde eine Publikumstherapie aus der alle befreit und glücklich entlassen werden. Frau Antje fegt rasant über die liebevoll dekorierte Bühne, sie singt, plappert, parodiert, zieht sich aus und wieder an, veranstaltet Rätselrunden mit echten Preisen und überzeugt dabei mit ausdrucksstarker Stimme und lebendiger Spielfreude. Mit ihren herrlichen Parodien von Evergreens, Discoklassikern, Schlagern und aktuellen Hits und ihren tollen Eigenkompositionen trifft sie mitten ins Herz! Dazwischen erzählt sie Aberwitziges aus ihrem Leben und kommentiert unnachahmlich spontan ihre bisweilen verstörenden Beobachtungen. Eintritt 13 €

Donnerstag, 21. November, 19.00 Uhr Wortspielereien und Musik

Pfinztaler Autorenabend mit Simone Schreiber, Jürgen Ferber, Peter Hakenjos, Karl-Heinz Müller, Wolfgang Müller

 

Mit dabei sind: 

 

Wolfgang Müller: Bei der Spracherziehung des Mundartautors Wolfgang Müller hat das ganze Pfinztal mitgeholfen. Bei seiner „Herbstlichen Mundart” kann man heute sehen und hören, was dabei herausgekommt, wenn er „Ernscht macht mit em Spass an de Fraid“. Seit 15 Jahren erbringt der mehrfache Preisträger und Gutsele-Autor bei SWR4 nicht nur im Radio, sondern auch bei renommierten Mundart webewerben und auf der Bühne mit einem gnitzen Augenzwinkern den Beweis, dass an der Pfinz ein „ausgezeichnetes“ Deutsch gesprochen wird. Da er ständig dort unterwegs ist, wo „Läwe isch“ und aufmerksam hinschaut und zuhorcht, was die Leute zu- und voneinander sagen, findet er allfort Stoff für seine heiter-besinnlichen Texte, und man

 

merkt schnell, dass da einer „waiß, von was er schwätzt“.

 

Peter Hakenjos: Der studierte Lehrer für Spanisch und Wirtschaftswissenschaften ist seit 2011 als Autor tätig. In seinem bei Gräfe und Unzer erschienenen Buch „Unkraut vergeht nicht: Von einem, der auszog, sich mit seinem Garten anzulegen”, berichtet der Autor von seinen Erfahrungen mit dem Garten: Es gibt viele wunderschöne Bücher über ebenso wunderschöne Gärten, in denen alles eben wunderschön und perfekt zu sein scheint. Bei Peter Hakenjos ist dies leider nicht so. In seinem geliebten Garten betrachten Bauchfüßler den Salat als angemessene Sommerfütterung, glaubt das Efeu, das Grün, einschließlich des Obstbaumbestandes, sei sein Eigentum und beißen die Killerkatzen der Nachbarschaft alles tot, was mangels Flügel nicht in der Luft ist.

 

Karl-Heinz Müller: In seinen „Gedichten, die das Leben schrieb” beweist Karl-Heinz Müller seine Neigung zum Spiel mit Worten - mal besinnlich - mal zum Lachen. Mit feinsinnigem Humor lässt er uns teilhaben, wenn er sehr genau beobachtet, wie das ewige Spiel der Menschen sich im Spiegel der Zeit immer wieder neu zeigt. Seine Themen reichen vom „Tagesablauf eines Sportlehrers” über zeit- und gesellschaftskritische Themen und formale Spielereien mit Reimen und Reimformen bis zu Natur-Beobachtungen wie „Ebbe und Flut”. Was immer er entdeckt, wird in Reime gefasst und mit einem Augenzwinkern kommentiert. So merkt er zu dem pikanten Thema „Facetten eines Callgirls” zum Beispiel an: „Du brauchst die Stirn nicht zu runzeln, auch Erotik ist zum Schmunzeln.”

 

Simone Schreiber: Schon früh in ihrem Leben fielen ihr die ewig unausgesprochenen Gefühle und Wünsche auf innerhalb der Familie, unter Freunden, aber auch generell unter Menschen. Und weil sie das ändern wollte, hat sie schließlich begonnen, sich lyrisch, poetisch auszusprechen. Der empfundene Mangel wurde zur Intension ihres Schaffens. So schrieb sie sich frei und alles von der Seele, sprach aus, was sonst ungesagt blieb und traute sich mehr und mehr an Themen, die durchaus Unbehagen erzeugen können. Aber so ernst manche Themen auch sind, gelingt es ihr mit ihren Gedichten genauso, Momente der Freude, des vollkommenen Glücks einzufangen. Was alle ihre Texte gemeinsam haben, ist die emotionale Intensität. In der Zeit zwischen 2008 und 2019 sind auf diese Weise zehn Text- und Gedichtbände entstanden.

 

Jürgen Ferber: Der studierte Sänger hat neben seinen diversen Rollen auf der Opern- und Musicalbühne unzählige Lieder und Gedichte sowie einige Theaterstücke geschrieben und Instrumentalstücke komponiert. Er ist Absolvent der Celler Schule, einer renommierten Masterclass für Textdichter, und erhielt den Publikumspreis beim Chansonwettbewerb “Troubadour”. Jürgen Ferber unterrichtet Gesang und Sprechtechnik, gibt Workshops für Liedtexter und leitet drei Chöre. Aktuell arbeitet er an einem Buch über die Wirkung der Gesangssumme. Seit 2014 ist er mit eigenen Soloprogrammen als Liedermacher im ganzen deutschsprachigen Raum unterwegs. Nach seinen CDs „Ich sing für mein Leben” (2014) und „SchönFERBERei” (2016) erscheint im Dezember sein dries Album „SpielverFerber”.

 

Freitag, 22. November, 19.30 Uhr: Rena Schwarz – „Weihnachtsboykott“ ist das Comedyprogramm, das die stille Zeit etwas lauter werden lässt.

Wenn wieder „Last Christmas“ im Radio läuft, dann ist es bald soweit! Die Weihnachtszeit ist nah und das Durcheinander vollendet, wenn sich die komplette Familie zur Bescherung trifft, der Karpfen in der Wanne dümpelt, der Wunschzettel zur hochoffiziellen Bestellung und aus heilig -> scheinheilig wird. Im Himmel ist die Hölle los, denn der Manager der Himmelswerkstatt hat gekündigt. Christa Stollen, die Hausmeisterin, muss die Stelle schnell neu besetzen, damit das Fest nicht zum Desaster wird. Aber das ist prekär, denn das Fest der Liebe soll zu einem hippen Mega-Event upgedated werden und das Gift-Department (Geschenke-Werkstatt) baut auch nur Mist. Christa Stollen aber gibt nicht auf, sondern gibt alles, damit aus „oh Du gruselige“ wieder „oh Du fröhliche“ wird. In der satirisch-humoristischen Darstellung des Festes an sich und im Allgemeinen durch die Akteurin Rena Schwarz und nicht zuletzt durch das Publikum, liegt auch der Reiz dieser Show. Freuen Sie sich daher auf ein außergewöhnliches Weihnachtsfest, von dem niemand weiß wie es werden wird, eines aber sicherlich bringt: einen wahren Festtagsschmaus für Hirn, Herz und Lachmuskeln. Eintritt 13 €

 

Neugierig geworden? Kartenreservierungen sind ab sofort bei der Gemeinde Pfinztal, Tel. 07240 62-141 oder 62-110, möglich.





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