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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Di. 19.05.20 , gültig bis Mi. 27.05.20

Diamantene Hochzeit am 20. Mai: Roland und Doris Mall in Söllingen

In den „Mühlgärten', hier befindet sich heute der Leerdamplatz, fanden einst die Söllinger Volksfeste statt. Das Volksfest 1959 ist Roland und Doris Mall (geborene Mall), unvergessen geblieben. Der Oberdörfler aus der Waldstraße hat dort die Unterdörflerin aus dem Engelfeld kennengelernt. Am selben Abend hat es „noch gefunkt“. Beweis auch dafür, wie groß das Pfinztaldorf schon damals war und jeder nicht jeden kennen konnte. Zur Hochzeit 1960 läuteten die Glocken der Söllinger Michaelskirche. 1967 hat die junge Familie in der Rittnertstraße gebaut. Der 81-jährige Roland Mall stammt aus Singen, kam als Zehnjähriger nach Söllingen, lernte den Beruf des Industriekaufmanns beim Badenwerk. Bei der EnBW blieb er auch bis zum Ruhestand und war zuletzt 25 Jahre Sachgebietsleiter Einkauf. Für die 78-jährige Doris Mall hieß es nach der Volksschule auf die Nachbarschaft ins Söllinger Fabrikle (heute Heimstatt für Menschen mit Behinderungen der „Lebenshilfe Söllingen“ eine Einrichtung der Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe (HWK) als Betriebsgesellschaft der Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung) gehen und Geld verdienen. Berufstätig war sie immer und sie hatte 15 Jahre einen eigenen Polierbetrieb zuhause. Dazu kamen Aufgaben als Hausfrau und Mutter von drei Kindern (eine Tochter und zwei Söhne, von denen der Jüngste verstorben ist). Hobby von Roland Mall war die Bienen- und Brieftaubenzucht. Beim Söllinger Brieftaubenzuchtverein (ihn gibt es nicht mehr) war er mehrere Jahre Vorsitzender. Ehefrau Doris schätzt Kreuzworträtsel. Ihr gemeinsames Betätigungsfeld - aus Überzeugung - ist seit 33 Jahren die zur evangelischen Freikirche gehörende AGAPE-Gemeinde in Durlach. Deren Leiter war Roland Mall vier Jahre und ist heute einer ihrer Gemeindeältesten. In der ehemaligen Residenzstadt im Haus der AGAPE-Gemeinde wollte man mit den Familien der Kinder (dazu gehören auch sechs Enkel, vier Urenkel und die Schwiegerkinder) und Freunden feiern. Doch daraus wird nichts wegen der Vorgaben des durch Corona aus den Bahnen geworfenen geordneten Lebens. 



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