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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 11.09.19 , gültig bis Mi. 18.09.19

Der Liebe wegen im Pfinztal zweite Heimat gefunden

Henriette und Alfred Fleißner feiern goldene Hochzeit

Ehepaar kümmerte sich auch jahrzehntelang um öffentliche Belange

 

Sie haben sich weit über ihren Lebensmittelpunkt Kleinsteinbach hinaus durch ihr vielseitiges ehrenamtliches Engagement einen Namen gemacht: die Eheleute Alfred Fleißner und Henriette Fleißner geb. Herzog. Morgen Freitag, 13. September, feiern sie das Fest der goldenen Hochzeit. Ihr Kennenlernen im Jahre 1966 war eher durch Zufall geprägt. Der gebürtige Österreicher Alfred weilte beruflich bedingt in Karlsruhe und lernte die Kleinsteinbacherin Henriette bei einer Faschingsveranstaltung kennen. Man kam sich näher, und drei Jahre später läuteten die Hochzeitsglocken für den Katholiken und die Protestantin.

Alfred, Jahrgang 1941, ist gebürtiger Kärntner aus Lind im Drautal und wuchs als jüngstes von sieben Kindern in behüteten Verhältnissen auf. Nach der Schulzeit erlernte er den Beruf des Elektrikers, versah dann seinen Wehrdienst beim österreichischen Bundesheer und wechselte einige Jahre später von seiner Heimat zur Firma iemens nach Erlangen. Von dort kam er auch an andere Einsatzorte in Deutschland. Schließlich nahm er das Studium der Nachrichtentechnik an der Fachhochschule in Karlsruhe auf und schloss dieses als Diplom-Ingenieur (FH) ab. Er arbeitete zunächst weiter bei Siemens, wechselte dann aber zum Badenwerk, später EnBW, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1999 blieb.

Henriette, 1948 geboren, schlug nach der Mittleren Reife die mittlere Beamtenlaufbahn beim Fernmeldeamt ein. Ihre berufliche Tätigkeit war dann nach der Geburt der Töchter Elisabeth und Dorothee und der Elternzeit für sechs Jahre unterbrochen. Anschließend nahm sie das Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin auf, schloss dieses erfolgreich ab und arbeitete dann in der Oberpostdirektion, wo sie zur Post-Amtfrau aufstieg. Beteiligt war sie auch an der Gründung der Telekom-Tochter DT-Immobilien. Vielfältig war das Engagement Beider für ihren Wohnort und die Kommune Pfinztal (Alfred) und die evangelische Kirchengemeinde (Henriette). Der Jubilar war 25 Jahre Gemeinderat in Pfinztal, 30 Jahre Ortschaftsrat in Kleinsteinbach und hier auch zehn Jahre Ortsvorsteher. Er hat sich mit seinem jahrzehntelangen Wirken, geprägt durch besonnenes und stets um Ausgleich bemühtes Handeln, um den Ort und die Gesamtgemeinde verdient gemacht. Außerdem leitet er seit nunmehr fast 40 Jahren den CDU-Ortsverband. Er ist auch noch Vorsitzender des Partnerschaftsausschusses der Gemeinde und mitverantwortlich für die guten Beziehungen zu den Partnerstädten Leerdam und Rokycany. Ferner ist er seit einigen Jahren Mitglied des Arbeitskreises „Klima und Energie“, zu dessen Errungenschaften zum Beispiel der Bau eines Wasserkraftwerkes an der Pfinz und die Umstellung der Heizung öffentlicher Gebäude auf 80 Prozent mit regenerativen Versorgungsquellen gehören. Die Jubilarin brachte sich über 25 Jahre als Kirchenälteste und als Bezirkskirchenrätin und zwölf Jahre als Landessynodale bei der evangelischen Kirche ein.  Neben der Familie, zu der inzwischen auch drei Enkelkinder zählen, gehören als wichtigem Bezugspunkt auch die Gartenarbeit und das Reisen zu beliebten Freizeitbeschäftigungen des rüstigen und vielseitig interessierten Paares. Im Kreise der Familie wird man den Ehrentag festlich begehen.

Text: Karl-Heinz Wenz





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