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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 17.07.19 , gültig bis Mi. 24.07.19

60 Jahre Fraunhofer ICT in Berghausen

Das ICT in Berghausen öffnete die Türen und 1 500 Besucher kamen
 

Der Standort des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (kurz ICT) in Berghausen ist seit eineinhalb Jahren mit der nahezu 150 Meter hohen Windenergieanlage weithin gut sichtbar. Das „Institut“ selbst, wie es im Volksmund genannt wird, gibt es im Pfinztaldorf seit 60 Jahren. Mit einem Tag der offenen Tür, der 1 500 Besucher lockte, wurde das Ereignis gefeiert. Beim ICT, mit seinem Leiter Peter Elsner und 539 Mitarbeitern, wird in neun Fachgebieten der Ingenieurwissenschaften angewandte Forschung betrieben. Sich selbst nennt das Fraunhofer ICT „Duales Institut“ mit Forschungsarbeiten im zivilen als auch im verteidigungsbezogenen Bereich. Einblick in das Aufgabenspektrum bekam man auf einem Rundkurs mit 27 in Gebäuden verteilten Stationen auf dem 21 Hektar großen Areal. Im Berghausener Heimatbuch von 1971 ist zu lesen: Im Jahre 1959 wurde im Steinbruch Rappenberg (Zugang des heute gesperrten Naturdenkmals ist von der Tannenstraße) das Institut für Chemie der Treib- und Explosionsstoffe der Fraunhofer-Gesellschaft mit 20 Mitarbeitern gegründet. Das bundeseigene Gelände auf dem „Hummelberg“, das sich zu beiden Seiten der Gemarkungsgrenze Berghausen-Grötzingen befindet, wurde ab 1960 für die Planung eines neuen Standortes ausgewählt und in seiner ersten Baustufe 1964 eingeweiht. Auch wurden die Forschungsgebiete um Sprengstoffe sowie Rohrwaffentreibmittel erweitert. Im Jahr 1962 wurde das Institut umbenannt in „Institut für Treib- und Explosivstoffe“ und 1988 bekam es den heutigen Namen „Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie“, nachdem sich das Institut aus der anfangs rein wehrtechnischen Ausrichtung auch für die zivile Vertragsforschung öffnete.
Die Gegenwart des ICT zeigte sich an den Stationen des Rundgangs an denen Mitarbeiter bei Führungen und Vorträgen in Theorie und Praxis Rede und Antwort standen. Viele Kinder und Jugendliche beteiligten sich, durften aktiv mitmachen und dabei auch PET-Windräder selber bauen. Tenor der Besucher „Sympathisch, spannend, bürgernah – Forschung von ihrer schönsten Seite“. Ein Muss die Besichtigung: Die größte stationäre Redox-Flow(RF)-Batterie in Deutschland samt virtuellem Blick vom Windrad der dazu gehörigen Windkraftanlage. Hinzu kamen Live-Acts. 





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