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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 10.09.20 , gültig bis Mi. 16.09.20

Die Schulen bereiten sich auf einen Regelbetrieb nach den Sommerferien vor

Die Schule soll nach den Sommerferien in den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen übergehen. Doch was ge-nau bedeutet das für Schule, Schüler*innen und Pädagog*innen? Wie wird sichergestellt, dass bei einem Infektions-geschehen nur die betroffene Lerngruppe nach Hause geschickt werden muss und der Schulbetrieb für die restlichen Schüler*innen aufrechterhalten werden kann?

Einen Einblick in die vielfältigen organisatorischen Maßnahmen und Regelungen gab Barbara Fuchs, die Schulleiterin der Geschwister-Scholl-Realschule am Bildungszentrum Pfinztal. Sie macht deutlich, dass sich die Schule selbstver-ständlich an alle geltenden Verordnungen des Landes halten muss. Hierzu zählt u.a. das Einhalten von möglichst fes-ten und konstanten Gruppen, klassenübergreifende Kontakte sollen vermieden werden. Daher wird es für die Schul-gemeinschaft wichtige Gruppen wie Chor, Band, Arbeitsgemeinschaften oder die Theatergruppe in diesem Schuljahr nicht geben. Wo immer es möglich ist, werden Alternativen innerhalb einer Klassenstufe umgesetzt wie zum Beispiel beim koedukativen Sportunterricht in den 5. und 6. Klassen, wo Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet werden. Der Schulalltag wird künftig von konkreten Regelungen bestimmt sein. Alle Abläufe außerhalb der Schulstunden müs-sen von Aufsichtspersonen aus dem Lehrkörper überwacht werden. Dies bedeutet beispielsweise konkret, dass auf dem Pausenhof, an den Eingängen und auf den Fluren sichergestellt wird, dass die Schüler*innen in ihrer Klassenstu-fe bleiben, die direkte Wegführung zu ihren Klassenräumen einhalten und sich beim Betreten des Gebäudes die Hän-de desinfizieren. Auf dem Pausenhof dürfen sich lediglich eine begrenzte Anzahl an Klassenstufen zeitgleich, und das auch nur in getrennten Bereichen aufhalten. Weiterhin müssen alle Schüler*innen auf dem gesamten Schulgelände außerhalb des Klassenzimmers verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Der künftige Schulbetrieb ist im-mer vom konkreten Infektionsgeschehen abhängig.  Sollten die Maßnahmen doch noch einmal verschärft werden oder Schüler*innen in Quarantäne gehen müssen, dann ist das Bildungszentrum bestens auf den Fernlernunterricht vorbereitet. Hierfür wurden einheitliche Systeme eingerichtet, wie etwa Big Blue Button, Moodle oder Jitsi. Weiterhin wurde die Serverleistung verstärkt, um flüssigere Videokonferenzen zu gewährleisten. Sollten Schüler*innen nicht über die entsprechende digitale Ausrüstung verfügen um am Fernlernunterricht teilzunehmen, gibt es für bedürftige Fami-lien die Möglichkeit, kostenlos Leihausrüstung vom Medienzentrum zu erhalten. Die Voraussetzungen hierfür hat der Gemeinderat im Juli geschaffen. Betroffene Familien dürfen sich in diesem Fall an die Schule wenden. Der Schule ist es wichtig, trotz aller Einschränkungen die Schüler*innen umfassend zu bilden und das im Bildungsplan vorgegebene Wissen zu vermitteln. Erstmals gibt es deshalb in diesem Jahr das Angebot der „Lernbrücken“. Alle Schüler*innen, die während der Schulschließung im vergangenen Schuljahr über den Fernunterricht nicht ausreichend gefördert werden konnten, können seit dem 31. August in ihren Ferien ihre Lernlücken aufarbeiten und sich gut auf das kommende Schuljahr vorbereiten. Wer keinen Einblick in diesen zeitintensiven Planungsprozess des Schulalltags hat, kann sich kaum vorstellen, welches Ausmaß an Mehrarbeit damit für die Schulleitungen verbunden ist. Diesen gebührt ein au-ßerordentlicher Dank für dieses enorme Engagement zum Schutz der Kinder und der Wissensvermittlung.
Text und Foto: Gemeinde

Wir wünschen allen einen guten Start in das neue – ganz besondere – Schuljahr.





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