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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 12.07.17 , gültig bis Mi. 19.07.17

Gute Stimmung beim „Idiot Hill Festival“ am Bildungszentrum in Berghausen

Die Sonne suchte man beim Pfinztaler „Idiot Hill Festival“ (IHF) vergebens, allein die Frage „Bleibt es trocken oder regnet es?“ beschäftigte. Als dann zur Hälfte des Freiluft-Live-Musik-Forums auf dem Pausenhof des Pfinztaler Schulzentrums der Regen begann, wurde auch diese missliche Situation im Teamwork gemeistert und die Fortsetzung der guten Stimmung gewährleistet. Um das zum sechsten Mal ausgerichtete Event richtig einzuordnen, hatten die Moderatoren Alexander und Selma dessen Chronologie in Kurzform auf den Punkt gebracht. Unter dem Dach des Ludwig-Marum-Gymnasiums (LMG) beschäftige die Vorbereitung des Bandfestivals rund um den „Idioten Hügel“ (eine mit Betonverbundsteinen modellierte Erhöhung auf dem Pausenhof) seit Monaten die Schülermitverwaltung (SMV), ein über 50-köpfiges Schülerteam von Neunt- bis Zwölftklässlern, die LMG-Fördergemeinschaft, Lehrer, Eltern und ehemalige Schüler gleichermaßen. Nicht minder waren auch die unentbehrlichen Sponsoren und ideellen Unterstützer, die beispielsweise Kuchen zum Verkauf lieferten und so auf der Einnahmeseite ihren Obolus beisteuerten. Die beauftragten Firmen aus Weingarten und Walzbachtal für den Aufbau der mobilen 48 qm großen Bühne und die Montage von vier Tonnen Equipment für Beschallungs- und Lichtanlage erhielten bei Auf- und Abbau kräftige Unterstützung der LMG‘ler. Immer im Blick blieb die wirtschaftliche Seite des Spektakels, bei freiem Eintritt. Erhofft wird eine schwarze Null im Festival-Topf, was einem Motivationsschub zum Weitermachen gleichkäme, hieß es. Sechs Formationen aus der Region kamen zum Festival. Den Auftakt machte das Septett der Geschwister-Scholl-Realschule (GSR) Pfinztal. Die im vergangenen Jahr gegründete Band favorisiert Pop und Rock der 1990er-Jahre und legte mit „Radio-activ“ mächtig los. Dem Indie und Rock des Quartetts „Reissverschluzz“ folgte „Finding Harbours“ mit Melodic Hardcore und Indiepunk. Der Hinweis, dass man das Quartett bei „Das Fest“ in Karlsruhe am 22. Juli ab 14.45 Uhr auf der Feldbühne erneut genießen kann, machte wie ein Lauffeuer die Runde. Aus Rheinstetten war „Left Thumb Up“ mit Punkrock im Repertoire mit dabei und aus Karlsruhe die Viererbesetzung „Sorry For Escalating“, die poppig-punkig auf ihren Instrumenten klampften, und schließlich das Finale mit „Suffers“ und deutschsprachigem Punkrock. Noch in der Nacht erfolgte der logistische Umbau für die LMG Music Matinee. Dort wollten am gestrigen Vormittag viele Gäste bei einem Frühstücksbuffet mit musikalischer Begleitung durch das LMG-Streichorchester sowie mehreren Schüler- und Lehrerbands dabei sein. Das Fazit der Organisatoren: Mehr als zufrieden und voller Stolz, alle Mühen haben sich gelohnt. Zum Stimmungshoch trug auch das Septett der Geschwister-Scholl-Realschule Pfinztal mit Pop und Rock bei.



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