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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Do. 07.06.18 , gültig bis Do. 14.06.18

Letzte Fronleichnamsprozession für Pfarrer Albert Vetter

Für den 3.000-Seelen-Ort Wöschbach ist Fronleichnam ein bedeutender Festtag und in diesem Jahr gleich mehrfach: Seit 580 Jahren gibt es in Wöschbach, urkundlich nachgewiesen, eine Kirche. Die jetzige Kirche „Sankt Johannes der Täufer“ wurde vor 125 Jahren geweiht. Seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts wird das Hochfest „Fronleichman“ mit einer Prozession begangen. Für Albert Vetter, den Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde Pfinztal, war es die letzte Festmesse mit Prozession. Er geht Ende Juli in den Ruhestand.

Anfang und Ende der Prozession ist vor dem Altar in der Pfarrkirche. Dort steht zu Beginn auf dem 20 Meter langen Blütenteppich „Mutter Gottes bitte um Frieden in der Welt“. Für die Gestaltung ist alljährlich, in diesem Jahr zum 45. Mal, der Frauenkreis der katholischen Gemeinde Wöschbach verantwortlich. Wiederum haben die Frauen und all die Anwohner entlang der rund einen Kilometer langen Wegstrecke im Oberdorf diese Aufgabe vorbildlich und für ein „Vergelt´s Gott“ erledigt. Motive und Symbole wechseln jährlich. Sie sind gestaltet aus Materialien wie Blüten, Buchs, Gras, Kaffeesatz, Sägemehl und Sand. Zu lesen war „Möge die Straße uns zusammenführen“ oder „Mit Jesus unterwegs“. Gestärkt mit dem Brot des Lebens ging es auf die Straße. Unter dem 60 Kilo schweren Himmel, getragen von Robert Hellmann, Gunther Lipp, Gerold Weingärtner und Stefan Wippert, schritt Pfarrer Albert Vetter mit der Monstranz. An der Spitze ging Franz Specht mit dem Megafon, das an den beiden Stationen der Pfarrer und Lektor Wolfgang Hartig nutzten, damit die vielen Begleiter das Wort Gottes hören konnten.

Der Musikverein „Frohsinn“ Wöschbach begleitete die Prozession, deren Absicherung der Bauhof der Gemeinde Pfinztal in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr-Abteilung Wöschbach bewerkstelligten.





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