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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 10.01.18 , gültig bis Mi. 17.01.18

Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis beschließt ihr Festjahr mit Konzert in Berghausen

Von großer Vielfalt geprägt war für die Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis das Jahr 2017 aus Anlass des 30-jährigen Bestehens. Die Festlichkeiten fanden nun in der katholischen Pfarrkirche Christkönig in Berghausen mit einem Adventskonzert ihren Abschluss. Erstmals war man mit dem Sinfonieorchester unter der Leitung von Susanne Reiner im Gotteshaus im Pfinztaldorf. Damit habe man gegenüber der Gemeinde Pfinztal, die seit 20 Jahren Mitgliedsgemeinde der Musik- und Kunstschule Westlicher Enzkreis ist, deren Wertigkeit im Gefüge zum Ausdruck gebracht, sagten übereinstimmend Schulleiter Hans-Peter Dennemarck und seine Vertreterin Iris Finkbeiner, die als Moderatoren fungierten. Die Musik- und Kunstschule kann aktuell 600 Schüler vorweisen, 80 davon kommen aus Pfinztal. Dort ist die Grundschule in Söllingen ein Ausbildungsort. Mit mehr als 70 Musikern besetzt ist das Sinfonieorchester, das am Ende des Konzerts von Barbara Casper in ihren Dankesworten als „ein quirliger Haufen mit großer Qualität“ gelobt wurde. Für die Vorsitzende stand außer Frage, dass sich der Abstecher aus dem Enz- in den Pfinzkreis allemal gelohnt hat. Barock und Advent, Musik und die Vorbereitung auf das Fest der Geburt von Jesus Christus kennzeichnen eine gewisse Stimmigkeit. Als da wäre die vor 300 Jahren uraufgeführte „Wassermusik“ von Händel, deren Suite Nummer 2 in D-Dur in vier Sätzen intoniert wurde. Als Soloklarinetten ließen Alisa Menzl und Luise Rabe in zwei Sätzen beim „Concerto für zwei Klarinetten“ (Telemann) viel Qualität hören. Im Zusammenspiel von Sopranistin Julia Gärtner mit deren Echo Elke Weber auf der Empore, dazu Carolin Carl (Blockflöte), Karolin Rogge (Cello) und Pamela Klaus-Reith (Cembalo) gab man die Arie „Flößt mein Heiland“ aus dem „Weihnachtsoratorium“ (J.S. Bach) zum Besten. Die fünf Tenöre Ernst Aumüller, Jonas Haag, Oliver Happel, Johannes Kloppenburg und Martin Pirzer intonierten die Arie „Zion hört die Wächter singen“ aus Bachs Kantate BWV 140 „Wachet auf ruft uns die Stimme“. Begleitet von einem im Piano aufspielenden Kammerorchester zeigte Maximillian Brunner mit dem Kontrabass und „Nocturne“ von Peter Tschaikowsky eine feine Leistung. Den Sprung ins 20. Jahrhundert machten „Christmas Carols“, ein nunmehr 105 Jahre Jahre alter Ohrwurm, sowie weitere moderne Melodien. Zum gemeinsamen Finale wurde mit den Besuchern die Weise „Macht hoch die Tür“ gesungen.



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