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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Allgemeines/Sonstiges | Mitteilung vom Mi. 08.11.17 , gültig bis Mi. 15.11.17

Peter Ungerer 40 Jahre in Funktion bei evangelischer Kirchengemeinde Kleinsteinbach

Nach 40-jähriger Tätigkeit als Kirchengemeinderat, davon lange Jahre als stellvertretender Vorsitzender und Prokurist der Verwaltung bei der Evangelischen Kirchengemeinde Kleinsteinbach wurde Peter Ungerer in einem Gottesdienst der Thomasgemeinde großer Dank gesagt. Er scheide zwar aus seinen Ämtern, gehe der Kirchengemeinde aber nicht verloren; so bleibe er weiter aktives Mitglied des Kirchenchores, stellte Gemeindepfarrer Lothar Mößner fest. Als Laudator umriss sein Vorgänger im Amt, Dekan i.R. Paul Gromer, der fast zwei Jahrzehnte mit dem Jubilar zusammengearbeitet hat, das außerordentliche, ehrenamtliche Engagement des heute 77-jährigen gebürtigen Pforzheimers. Paul Gromer sprach von einem „besonderen Mitarbeiter“, der die Messlatte für ehrenamtliches Wirken sehr hoch gehängt und von dessen Gaben und Talenten er selbst und die ganze Gemeinde profitiert habe. Besonders Peter Ungerers hohe Fachkompetenz in Finanzfragen – von seinem Beruf als Geschäftsführer und Prokurist nutzte er Kenntnisse zur Haushaltsführung – kam der evangelischen Gemeinde zugute. „Er hatte jede Haushaltsstelle im Kopf. War etwas zu klären, hieß es einfach: Wir brauchen bloß den Peter fragen“. Pünktlichkeit gehörte auch zu seinen Markenzeichen, wie auch seine Ernsthaftigkeit in der Sacharbeit gepaart war mit großer Fröhlichkeit und Humor. Er war Mittelsperson zur politischen Gemeinde, zu Institutionen wie dem Oberkirchenrat, zur Ökumenischen Diakoniestation, war in Personalentscheidungen bei den Kindergärten gefragt, pflegte Kontakte zur Partnergemeinde Babelsberg bei Potsdam, wirkte mit bei organisierten Reisen in viele Länder Europas und nach Israel, wo auch Kontakte zu dortigen Gemeinden geknüpft wurden. Kirchengemeinderatsvorsitzender Martin Schöner wagte einen Blick „hinter die Arbeit“. In seiner zurück-haltenden, angenehmen Art mit feiner Persönlichkeit und als Vorbild im Menschlichen habe Peter Ungerer die, die mit ihm zu tun hatten, für sich eingenommen. Auch dafür sei ihm zu danken. In die Würdigung, die auch äußerlich mit Präsenten zum Ausdruck gebracht wurde, wurde auch seine Ehefrau Heidi mit einbezogen, die immer hinter dem Engagement des Ehemannes gestanden sei. So konnte auch die harte Zeit nach einem Verkehrsunfall im Jahre 1993 mit schweren Verletzungen beider überstanden und verkraftet werden. Pfarrer Mößner segnete das Ehepaar Ungerer. Er selbst sei dankbar, den Dienst geleistet haben zu dürfen und dies mit viel Freude, entgegnete Peter Ungerer auf die Dankadressen und umriss die lange Zeitspanne seiner Tätigkeit mit der Aussage: Ich durfte fünf Pfarramtssekretärinnen, fünf Vikare und Vikarinnen, drei Pfarrer und einige Vakanzpfarrer begleiten. Mit Orgelmusik (Phantasie und Fuge d-Moll) eines seiner Lieblingskomponisten, Johann Sebastian Bach, wurde Peter Ungerer schließlich eine große Freude gemacht.

Text und Foto: Karl-Heinz Wenz





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