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Aus dem Mitteilungsblatt


Kategorie: Musik/Kunst/Kultur | Mitteilung vom Mi. 08.11.17 , gültig bis Mi. 15.11.17

Künstler Manfred Zwar stellt im Bürgerhaus aus

Ausstellung „Acryl in Samt und Seide“ gewährt Einblick in sein Schaffen

Die Redensart „In Samt und Seide gepackt“ steht für behütet, exklusiv und gehoben gleichermaßen. Der Söllinger Manfred Zwar hatte seiner Ausstellung im Bürgerhaus seines Heimatortes als Titel „Acryl in Sand und Seide“ gegeben. Das lediglich drei Tage währende Kunst-Heimspiel gab Einblick in das kreative Schaffen der vergangenen zwei Jahre. Trotz der Kürze war die Ausstellung, die mit einer Vernissage begann und mit einer Finissage als „Café und Musik“ endete, viel beachtet. Als Ingenieur für Elektrotechnik interessieren Manfred Zwar von Berufswegen technische Dinge. Bei der Malerei aber kehrt der 59-Jährige nach außen, was in seinem Innern lebt. Nach einer längeren Pause hat er vor fünf Jahren wieder begonnen, sich seinem künstlerischen Hobby zu widmen. Respekt zollte Bürgermeister-Stellvertreter Frank Hörter bei der Eröffnung. Wurde mit Buntstiften und Wasserfarben einst der Grundstein gelegt, fanden später Aquarell, Kreide und Öl Verwendung. Inzwischen ist Acryl Zwars Favorit. Ungeplant zu experimentieren und geschehen zu lassen, was passiert und berührt, nennt Manfred Zwar seine Schaffensweise. Zu sehen ist, dass Sand auf Acryl dem Gemälde eine eigene Oberflächenstruktur gibt, mit der andere Motive erschließbar sind. Insbesondere Landschaften mit rauhem Ton und Titel wie „Wüste', „Mars ' oder „versunken' sind dabei entstanden. Seidenpapier auf Acryl lässt unterdessen dreidimensionale Strukturen auf der Leinwand wachsen, die im Licht über ihre Schatten eine eigene Dynamik haben, erklärt Manfred Zwar. Gut darstellen lassen sich etwa Kleidungsstücke wie bei „Frau in Rot“, während „Der Riß“, „Wasser des Lebens“ oder „Zellteilung“ auf ihre Weise sich darstellen. Die 38 Bilder teilten sich in 20 Acryl-Malereien, neun mit Sand und sechs mit Seidenpapier. Im Atelier sind mitunter Etappen erforderlich, um Stimmigkeit auf der Leinwand zu erzielen, während bei zündenden Ideen es wahrlich locker von Fingern, Händen, Spachteln und weniger mit Pinseln geht, lässt Zwar wissen. Die Ergebnisse als Farbspektakel in unterschiedlichsten Formaten bringen Bewegtheit, Lebendigkeit und Schönheit zum Ausdruck.





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